![]() |
WIRTSCHAFT ALS MOTOR
Die Situation im Gaza wird sicher noch viele Jahre eines der Themen sein, die den gesamten Nahen Osten beschäftigen wird. Gaza und weitere Schauplätze im Nahen Osten werfen natürlich folgende Frage auf: Wie verfahren wir mit solchen Staaten, die eine Bedrohung für unsere Sicherheit darstellen?
Ein wichtiger Aspekt unsere Bemühungen um Frieden und Stabilität muss die Einbindung dieser Länder in die globale Wirtschaft sein. Ökonomische Integration hat sich geschichtlich als das bessere Mittel erwiesen als Isolation. Die langsame wirtschaftliche Eingliederung Chinas hat sich - trotz aller Bedenken gegenüber der Staatsführung - als richtiger Weg erwiesen. Auch die Ost Erweiterung der EU ist schlussendlich auf diesen Gedanken aufgebaut. Die Isolation Nordkoreas ist hingegen gescheitert.
Natürlich muss es bei Handelsbeziehungen mit Diktaturen, fundamentalistischen und autoritären Staaten Grenzen geben. Der Handel mit Waffen oder Menschen ist abzulehnen. Allgemein ist allerdings festzuhalten: Wachsender Wohlstand fördert Stabilität und Frieden. Integration muss vor Isolation stehen. Die Wirtschaft kann ein Motor für Frieden und Stabilität sein.
Dr. Gabriel Lansky, Präsident